Die Nutzung der geothermischen Meeresenergie, ein großer Fortschritt der Compagnie Générale de Géophysique-Veritas (CGG), verspricht, unseren Ansatz zur Energieerzeugung zu revolutionieren. Durch die Nutzung der natürlichen Bewegung tektonischer Platten stellt diese innovative Methode nicht nur eine unerschöpfliche Stromquelle bereit; Es ebnet auch den Weg für die Gewinnung von Wasserstoff und Ammoniak, Schlüsselelementen für erneuerbare und nachhaltige Energie.
Die geothermische Meeresenergie stellt eine vielversprechende Alternative zu den Grenzen der Solar- und Windenergie dar, deren Produktion intermittierend und von den klimatischen Bedingungen abhängig ist. Im Gegensatz zu Letzterem gewährleistet die Geothermie eine stabile und kontinuierliche Stromversorgung, die den weltweiten Energiebedarf unterbrechungsfrei decken kann.
Der Bau einer Tiefsee-Geothermie-Infrastruktur, die kostengünstiger ist als Solar- oder Windanlagen, stellt eine tragfähige wirtschaftliche Lösung dar. Das Haupthindernis liegt in der Identifizierung optimaler Meeresstandorte, eine komplexe Aufgabe, die jedoch durch das Potenzial des Meeresbodens erleichtert wird, wo die Gewinnung erheblich vereinfacht wird.
Die für die Installation dieser Kraftwerke vorgesehenen Gebiete sind Gebiete mit intensiver tektonischer Aktivität, die die Bildung neuer Erdkruste begünstigt. Dieser Ansatz würde bis zu 65.000 Quadratkilometer Unterwassergelände nutzen, das für die Strom- und Wasserstoffproduktion geeignet wäre und ähnliche Bedingungen wie in Island bieten würde, jedoch mit viel besserer Zugänglichkeit und Kapazität.
Um die Herausforderung der Entfernung, die diese Gebiete vom Stromnetz trennt, zu überwinden, könnte eine fortschrittliche Bohrtechnologie, die von einem mit dem MIT verbundenen Start-up entwickelt wurde, bisher unzugängliche Tiefen erreichen und so die Nutzung der Energieressourcen der Meerestiefen ermöglichen.
Dieses innovative Verfahren wäre nicht auf die Stromerzeugung beschränkt; Es würde auch die Rückgewinnung von Süßwasser und die Produktion von Wasserstoff und Ammoniak ermöglichen und so zur Diversifizierung erneuerbarer Energiequellen beitragen.
Obwohl Umweltstudien erforderlich sind, um die Auswirkungen solcher Operationen abzuschätzen, schätzt CGG, dass diese Methode die Welt 20 Millionen Jahre lang mit Strom versorgen könnte und dabei nur einen winzigen Bruchteil der Erdwärme verbraucht.
Letztendlich stellt die geothermische Nutzung der Ozeane nicht nur eine erneuerbare Energiequelle dar; Es verspricht außerdem eine weltweite Versorgung mit grünem Wasserstoff und bietet damit eine nachhaltige Alternative für den Transportsektor und darüber hinaus.