Samstag, August 30, 2025
StartNachrichtUmweltwarnung in Sète: Die Wächter von Thau prangern anhaltende Umweltverschmutzung an

Umweltwarnung in Sète: Die Wächter von Thau prangern anhaltende Umweltverschmutzung an

Der Umweltverband „Les Gardiens de Thau“ hat beschlossen, gegen die jüngste Ölverschmutzung in Sète vorzugehen und drückt dabei seine Verärgerung über die seiner Meinung nach „Untätigkeit“ der Verantwortlichen und der zuständigen Behörden aus. In einem an den Präfekten von Hérault gerichteten Brief mit Kopie an die Staatsanwaltschaft beklagt der Verband häufige Verstöße gegen das Umweltgesetz und bringt seine Frustration darüber zum Ausdruck, dass es schwierig ist, diese Verstöße in Form einer Anzeige zu erfassen.

Josiane Amarger, Präsidentin der Guardians of Thau, bekräftigt die Notwendigkeit, angesichts dieser anhaltenden Probleme „unsere Fäuste auf den Tisch zu schlagen“. Die Mitglieder des Vereins äußern ihre Besorgnis angesichts der jüngsten Kohlenwasserstoffverschmutzung in den Gewässern von Sète, insbesondere in den Kanälen des Royal Canal, die vom Fischmarkt ausgeht und sich am 13. und 19. Dezember 2023 auch in Richtung des Etang de Thau ausbreitet B. am 3. und 14. Januar 2024, die die empfindliche Wasserqualität der Thau-Lagune und ihre Fischfauna gefährden.

Die Guardians of Thau vermuten, dass diese Verschmutzung durch das Entleeren und Reinigen von Bootstanks entsteht, und verweisen auf die Untätigkeit und das Fehlen von Kontrolle, Untersuchung und Berichterstattung seitens der Behörden. Der Verband kritisiert auch die mangelnde Reaktionsfähigkeit von Port Sud de France, dem Verwalter des Hafens und der Kanäle. Sie bedauert das mangelnde Engagement der Polizei von Sète bei der Bearbeitung von Umweltbeschwerden und bringt ihre Unzufriedenheit über die scheinbar vernachlässigten Briefe und Beschwerden zum Ausdruck.

Die Guardians of Thau äußern ihre Besorgnis über die jüngste gegen X eingereichte Beschwerde, mit der sie diese gegen Port de France als verantwortlichen Verwalter des Hafens und der Kanäle einreichen wollten. Sie befürchten, dass diese Umweltangriffe ohne konkrete Maßnahmen ungestraft bleiben.

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